Tea Time mit Günther Gross, Geschäftsführer von willweg.at

Die Vorteile für Agents bei willweg/kreuzfahrtguru liegen auf der Hand

Wir kennen ihn als „Gue“, den Günther Gross, Touristiker aus Leidenschaft mit mehr als 30 Jahren Erfahrung, darunter L‘TUR, alltours oder AIDA Cruises. Der gebürtige Steirer, Wahl-Wiener und Familienmensch – Gue hat zwei erwachsene Kinder – ist nach Eigendefinition „mit digitalem Mindset“ ausgestattet und „Ideengeber mit Blick nach vorn“. Beides hat ihn in seine aktuelle Posi­tion gebracht: Denn mit dem willweg-­Franchisekonzept „Concierge Travel Service“ schaffte er als erster in Österreich eine Gemeinschaft für eine neue Generation von Reisebüros.

„Wir spüren in den letzten Wochen einen starken Anstieg in den Anfragen, Teil der willweg-Gemeinschaft zu werden,“ erzählt uns Gue. Über 20 Aktive gibt es bereits bei willweg und der zweiten Marke kreuzfahrtguru. Zwei habt ihr bereits im Vorjahr bei unseren „Tea-Times“ kennen gelernt – Karin Hauck, die als selbständige Reiseberaterin „richtig gut unterwegs ist, und Olivia Kreuz, für die „echte, persönliche Beratung auf Augenhöhe“ als das „A“ und „O“ gilt.

Promoter der Doppel-Lehre

Für Günther Gross steht fest: „Mit willweg gehören wir zu den ausgezeichneten Reiseportalen im deutschsprachigen Raum, mit kreuzfahrtguru sind wir die Experten für weltweite Kreuzfahrten.“ Die erste Frage dieser Tea Time drehte sich aber nicht um selbständige Reiseberater:innen (ja, ihr habt richtig gelesen, denn mit Sebastian Föttinger und Christian Schmid gibt es auch zwei Männer im Ladies-Team), sondern um Gues tragende Rolle bei der Einführung der Doppel-Lehre „E-Commerce & Reisebüro“, die ihm sogar den Inno­vationspreis des Corps Touristique Austria (CTA) einbrachte.

„Die Ausbildung der nächsten Generation ist für mich persönlich ein Herzensthema“, erzählt Gue. Die Idee zur 2022 eingeführten Doppellehre kam ihm direkt aus dem Alltag: „Unsere Kund:innen sind längst hybrid und bestens informiert.“ Beratung und Reisevertrieb heißt heute eben auch E-Commerce verstehen und die Doppellehre verbindet Touristik-Handwerk mit Digital-Skills. Für Günther stellt diese Doppellehre einen „echten Karriere-Boost“ dar.

Wertschätzung und Perspektive

Ist es denn heutzutage schwierig, neue – und vor allem selbständige – Reiseberater:innen zu gewinnen? „Es ist anspruchsvoller geworden“, ist Gue überzeugt und: „Genau das ist gut so.“ Warum ist das so, vor allem bei selbständigen Agents? „Die Besten suchen nicht nur eine Plattform oder schöne Markenversprechen, sondern ein bewährtes Operating System, das ihnen Zeit zurückgibt, den Rücken freihält und gleichzeitig Wachstum, finanzielle Freiheit und persönliche Entwicklung ermöglicht.“

Denn viele sind müde von Admin-Overhead, Öffnungszeiten-Logik und dem Gefühl, permanent zu rennen – ohne echte Hebel, dafür mit zu vielen Vorgaben und Zeiträubern. Günther: „Aus den vielen vertraulichen, intensiven Gesprächen mit Profis am Counter weiß ich, dass Wertschätzung und Perspektive die größten ‚Pain Points‘ sind. Wer zum willweg Franchise kommt, möchte vor allem eines: das verkaufen, was Kund:innen wirklich wollen.“

Nur in der Selbstständigkeit ist Erfolg direkt spürbar

Günther hat „riesigen Respekt vor allen, die wirklich da sind für ihre Kund:innen – Tag für Tag“. Sein Rat: „Macht aus diesem Einsatz ein Business-Modell. Baut euch eure persönlichen Reise-Brands auf, denn Menschen kaufen von Menschen.“ Wer das versteht und digitale Möglichkeiten als gleichwertige Chance nutzt, kann im stationären Setting bleiben oder aber den Schritt in die Selbstständigkeit gehen und seinen Erfolg direkt spüren. „Dann aber nach Möglichkeit mit einem Konzept, das Sicherheit und Freiheit verbindet“, ist Gue überzeugt.

Wie sieht es mit den Vorteilen für Reiseberater:innen aus, wenn sie zum willweg-Franchise wechseln? „Wir sind die Gemeinschaft und neue Generation von Reisebüros in Österreich: ‚Concierge Travel Service‘ – und wir wachsen weiter. Bald begeistern rund 30 Agenturpartner mit ihrer eigenen Marke“, meinte Gue zunächst, um dann konkret zu werden: „Der Nutzen ist klar: mehr Verdienst, mehr Freiheit, weniger Reibung.“ Und: „Wir sind maximal persönlich.“

Wichtig ist die persönliche Erreichbarkeit, und zwar immer dann, wenn Kundinnen und Kunden wirklich Zeit haben, also auch abends, am Wochenende, an Feiertagen. Günther: Genau das erwarten Kund:innen heute – und genau das ist der Unterschied zwischen ‚viel arbeiten‘ und ‚smart verkaufen‘.“

Unterschied zu anderen Ländern

Welchen Unterschied bietet willweg zu mobilen Konzepten, etwa in Deutschland und der Schweiz? Gue braucht nicht lange nachzudenken: „Der liegt in unserem Franchise- und Markenansatz mit klarem Fokus auf ‚Personal Brand‘, getragen von klaren Standards und einem Qualitätsversprechen, das österreichische Rahmenbedingungen und die Bedürfnisse der Kund:innen respektiert.“

In Österreich ist das Reisebüro zudem ein gebundenes Gewerbe. Das heißt, fundierte Ausbildung und Praxis sind Voraussetzung. Günther: „Das ist gut so, weil es Qualität schützt, und nicht jede:r sich einfach ‚Reisebüro‘ nennen kann, wie zum Beispiel in Deutschland.“ Und „Genau darauf baut unser Modell auf: ein österreichweites Netzwerk aus Profis, das sich unterstützt, fördert und gemeinsam wächst.“

Kurzsteckbrief Günther Gross

Geburtsort / Alter: Fürstenfeld / 53
Familienstand: verliebt
Welche Berühmtheit würdest du am liebsten sein: Keine. Ich bleib lieber der Gue – statt irgendeine fremde Rolle zu spielen
Lieblingsurlaubsland: Philippinen 🙂
Was bedeutet für dich Glück? Aufwachen – und leben – ohne Schmerzen und Sorgen
Lieblingslektüre: Aktuell keine – ich bin Podcast-Junkie
Lebensmotto: Nichts ändert sich – außer ich ändere mich
Was würdest du anders machen, wenn du nochmals 30 Jahre jünger wärst? Ganz ehrlich: Gleich Glatze tragen!
Wunsch an eine Fee: Dass ich gesund bleibe